Monomedial

Ich mag meinen Kindle, muss Peter Praschl jedoch an manchem Punkt Recht geben. Beim folgenden Absatz bin ich mir nicht sicher, ob ich seinem Argument folgen soll, fand es aber amüsant dargelegt:

“Warum einem so viele (schreibende) Journalisten immer wieder erzählen, dass Multimedialität so klasse ist, habe ich nie verstanden.
Und warum kommt eigentlich nie im Kino jemand auf die Idee, nach zwanzig Minuten ein paar Seiten Text auszuteilen, die man sich reinziehen muss, ehe der Film weitergeht?
Oder im Berghain jemand auf den Einfall, den Flow mit ein paar Internetseiten anzureichern? Das wäre doch auch multimedial. Aber es fällt ihnen immer nur bei Text ein, dass man mit Multimedialität weiterkäme als ohne.”

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28.12.2009
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